Der Anflug am 22.2.18 morgens auf Buenos Aires zeigte wie vorhergesagt, dass gutes Wetter für die nächsten Tage zu erwarten ist. Sonnig und bis zu 31° Celsius. Beim Zoll wird alles gescannt, und ich musste meinen Koffer öffnen. Hatte ich schon befürchtet. Nach einigem hin und her einigten wir uns auf 400 US$ Zollgebühr für die mitgebrachten Autozubehörteile. Sch....

Leandros von den Andean Roads holte mich ab. Dort angekommen, sah der Husky auf den ersten Blick noch ganz gut aus, doch bei näherem hinsehen zeigten sich dann die Auswirkungen des 7 monatigen Stehens unter Bäumen. Speziell das Dach war zentimeterhoch mit heruntergefallenen Baumteilen bedeckt, so dass man die Dachluken kaum noch erkennen konnte. Also erstmal zum Waschen fahren. 

Danach hatte ich wieder unseren "alten" Platz und die notwendigen Reparaturen und Erweiterungen konnten ausgeführt werden. Von zu Hause hatte ich Ersatz für die in Cusco zerstörte elektrische Trittstufe mitgebracht (siehe Zoll :-)) und eingebaut und auch noch den Türfeststeller und starke Heckscheinwerfer, die nun manuell von vorne zuschaltbar sind. Wegen der Möglichkeit, den Aufbau abzusetzen, ist dies immer etwas schwieriger wie normal, da man eine zusätzliche Steckverbindung anbringen muss. Und auch das Öl und alle Filter wurden gewechselt.

Von Buenos Aires fuhr ich nach Colon, das am Rio Uruguay liegt, und dort auf den Campingplatz Club Piedras Coloradas. Laut Reiseführer sollte hier in Colon der Fisch ganz gut sein und ich wurde nicht enttäuscht. Viel guten Fisch zu vernünftigen Preisen.

Hier sind Bilder von der Weiterfahrt nach Ibera. Nach dem Regen ging die Außentemperatur von 35° auf 21° runter. Leider hat der frisch gewaschene Husky schon wieder viel Treck am Stecken :-;

Vom 26.2. - 1.3. war ich im Provincial Park Ibera, einem der größten Süßwasserreservoirs der Welt

Zu meinem nächsten Ziel ging es über den Staudamm Salto Grande nach Uruguay. Der Grenzübertritt verlief ohne Probleme und die Aufenthaltsdauer bis Mitte März in Argentinien war nicht in Gefahr. In Urugay darf der Husky jetzt maximal 365 Tage bleiben. Zuerst füllte ich in Salto noch Gas auf, dann ging es auf den Campingplatz "La Posta del Dayman" in Salto bei den Thermen von Dayman. Auf dem Campingplatz befinden sich auch Thermalbecken, und Dauercamper sehen hier etwas anders aus :-). In Dayman selbst ist im Moment wenig los, Ferien sind gerade vorbei. Doch am Wochenende ist wieder etwas mehr, vor allem Lärm, zu erwarten. Die Thermen selbst befinden sich am Rande der Stadt, direkt neben dem Fluss Dayman. 

Von Salto fuhr ich nach Colonia del Sacramento, der letzten Etappe in diesem Urlaub. Ich verbrachte 2 Nächte an dem Platz, wo wir im Juli 2017 auch übernachteten, schaute mir die Stadt wieder an und bereitete mich auf den Heimflug und den Husky auf die längere Standzeit vor

15 km entfernt von Colonia liegt der Hof von Sandra. Dort bleibt der Husky bis zu unserer Rückkehr im September oder Oktober stehen. Sandra brachte mich zum Hafen von Colonia und ich fuhr mit der Fähre von Uruguay nach Buenos Aires und vom dortigen Hafen mit demTaxi zum Airport. Dann ging es mit Air Europa über Madrid nach Frankfurt.