Wir sind auf Galapagos :-)

Wir haben den Husky für 12 Tage in Guayaquil stehen lassen und sind auf Galapagos geflogen. Wir checkten im Hostal Espana auf der Insel Santa Cruz, einer der 19 Inseln des Archipels ein. Gleich danach machten wir uns zum Charles Darwin Forschungszentrum auf. Schon auf dem Weg begegnete uns die dortige Tiewelt in Form von Pelikanen, Robben, Leguanen, Krebsen. Im Forschungszentrum werden Riesenschildkröten und deren Junge aufgezogen und nach 5 Jahren ausgewildert. Der Reproduktionsprozess fand gerade statt :-). Gelbe Leguane gibt es nur im Hochland, sind auch nicht schwimmfähig, die schwarzen bevölkern in großer Zahl alle Strände der Insel und holen einen großen Teil ihrer Nahrung aus dem Meer.

Am Abend gehen wir zum Essen. Auf einer Straße werden Tische aufgestellt und aus den umliegenden Häusern und Hütten bedient. Dort ist es auch im Vergleich zu anderen Kneipen und Restaurant wesentlich günstiger. Danach im Hafen sind wir überrascht. Im Wasser schwimmen viele kleine Haie und Robben tummeln sich auf den Bänken und Pelikane und Reiher sind da.

Wir mieteten uns heute für 4 Stunden ein Taxi um Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung von Puerto Ayora zu besuchen. Zuerst fuhren wir zu den Gemelos, das sind runde Krater die aufgrund des Einsturzes der Decken entstanden sind. Diese hier sind bis zu 700 m im Durchmesser. Dort gab es auch sehr viele Finken und man konnte einige der unterschiedlichen Finken, die auch dazu beitrugen, dass Darwin seine Evolutiostheorie veröffentlichte, sehen. Auch gibt es dort, wie dann auch in weiteren Gebieten, diese endemischen Kakteen. 300 weitere Pflanzen sind endemisch, gibt es also nur hier auf Galapagos.

Dann besuchten wir das Reservat el Chato, wo über 400 Riesenschildkröten leben. Besonders die Art Schildtine ist einzigartig in der Welt :-).

Weiter ging es zu einem der vielen auf Galapagos vorkommenden Lavatunnel, die enstanden als um die fließende Lava sich die Ränder verfestigten und die flüssige Lava weiterfloss. Dieser Tunnel hier ist bis zu 5 m hoch und 3 m breit. An einer Engstelle hieß es dann kriechen.

Zurück in der Stadt gingen wir noch mal am Fischmarkt vorbei, einmal von vorne und dann von hinten fotografiert :-)

Nach einem Essen auf einem "Krebsstuhl" machten wir einen Ausflug mit einem Boot. Gleich kurz nach der Hafenausfahrt ließ der Steuermann das Boot drehen, um bessere Sicht in das Wasser zu haben, und tatsächlich war bald ein Hai zu sehen. Auf der Weiterfahrt sahen wir Seelöwen auf den Klippen und weibliche und männliche Fregattvögel. Und dann gingen wir schnorcheln, es war wunderschön. Ganz viele bunte Fische, darunter ziemlich große, und dann kam eine Schildkröte und tauchte direkt zwischen Christine und mir auf zum Luftholen um dann gleich wieder abzutauchen. Einfach super!

Wir besuchten eine Insel mit vielen Leguanen und Krebsen und dort gab es auch wieder viele Vögel, wie Reiher und Blaufusstölpel.

Nach dem Bootsausflug wanderten wir 3 km zur Tortuga Bay. Dort gibt es einen tollen Strand und man kann dort sowohl baden als auch in der angrenzenden Lagune schnorcheln. Die Schnorchelausrüstung haben wir zuvor ausgeliehen. Teilweise gab es dort auch ockerfarbene Verschmutzungen, kann jedoch auch natürlich sein. Neben einem Pelikan tauchte dann auch ein kleiner Hai im seichten Wasser auf. Wir schnorchelten in der Lagune, doch das Wasser war so trüb, dass man kaum etwas sehen konnte. Deswegen gingen wir am Rand entlang spazieren wo auch wieder diese tollen Kakteen waren. Und dann fanden wir, wieder am Strand, eine seichte Stelle wo zum einen Fregattvögel und Leguane waren, zum anderen aber toll geschnorchelt werden konnte. Wir fotografierten ein paar Fische von oben, doch machten wir auch viele tolle Unterwasservideos mit der Gopro.

Wir packten wieder unsere Rucksäcke und fuhren mit dem Schnellboot von der Insel Santa Cruz zur Insel Isabela. Die Fahrt dauerte 2,5 Stunden, es waren hohe Wellen und dann kam auch noch Regen hinzu. Zur Abwechslung sahen wir jedoch auch einige Delfine, die sich im Kielwasser amüsierten. Wir kamen nass und durchgeschüttelt in Puerto Villamil an und checkten im Hostal Sandrita ein. Im Gegensatz zum Hotel Espana war dieses mal unser Zimmer richtig groß und wir konnten uns ausbreiten. Unterm Dach gab es auch einen offenen Bereich mit Hängematten :-)

Wir gingen jedoch gleich wieder los und mieteten uns zwei Fahrräder um die nöhere Umgebung zu erkunden. Zuerts eine Lagune mit Flamingos, dann eine Schildkrötenaufzuchtstation. Dort werden die jungen Schildkröten bis zu einem Alter von 8 Jahren aufgezogen und dann je nach Herkunft wieder dort in die Freiheit entlassen. Leider ist dies im Moment die einzige Möglichkeit, den Fortbestand der Riesenschildköten sicherzustellen.

Unsere Fahrradtour führte uns dann auf einen 5 Kilometer langen Weg entlang der Küste. Und plötzlich waren wir erstaunt. Eine Riesenschildkröte direkt am Wegesrand, toll. Am Weg sind mehrere Abzweige zu Sehenswürdigkeiten, einer davon ist mal wieder ein Lavatunnel. Und hier hat sich ein rotschwarzer Leguan breitgemacht. Auf dem Weiterweg Richtung Meer waren dann ganz viele schwarze Leguane.

Nach der Besteigung eines Miradors, eines Aussichtspunktes, und des obligatorischen Landschaftsfotos, radelten wir weiter zum Ende des Weges. Dort befindet sich die "Mauer der Tränen". Diese wurde von Gefangenen des früheren nahegelegenen Gefängnisses errichtet, dabei sind viele Gefangen umgekommen und Gedenktafeln erinnern an die nicht so schöne Zeit.

Abends machten wie es uns in den Hängematten gemütlich, an der Decke gab es unterschiedliche Falter und deren Jäger, Geckos.

Da uns das Schnorcheln so sehr gefallen hatte mieteten wir wieder Taucherbrillen und Flossen und gingen zu einer in de Nähe des Hafens gelegenen Bucht an der man toll schnorcheln kann. Der Weg dahin führt auf einem Holzsteg durch Mangrovenwald, sehr beeindruckend. An der Einstiegsstelle angekommen machten sich auch Leguane und Seelöwen breit :-)

Das Wasser ist klasklar und man konnte wieder tolle Fische, Seesterne und Seeigel sehen. Nach ein paar Schnorchelgängen machten wir noch einen Strandspaziergang, trafen wieder auf Leguane, und ließen den Tag bei einem Mochito und einem Caipirinha ausklingen.

Eine weitere Wandertour führte uns zum Vulkan Sierra Negra und dann zum Krater Chico. Leider begann die Wanderung bei Regen, der hörte jedoch auch bald wieder auf. Die Caldere des Vulkans Sierra Negra ist mit 10 km x 7 km die zweitgrößte weltweit. Der Krater Chico beeindruckt mit toller Landschaft und tollen Farben. Die Rückfahrt zum Hostal erfogte hinten auf einem Pichup, es begann wieder zu regnen doch bei den dort herrschenden warmen Temperaturen macht es einem nicht so viel aus.

Die letzten Stunden auf der Insel Isabel verbringen wir am Strand und an den Lagunen. Danach geht es mit dem Schnellboot zurück zur Insel Santa Cruz, wo wir eine Fahrt zu den Inseln Santiago und Bartolome gebucht hatten. Das Wetter war toll und die Fahrt und die Inseln boten tolle Anblicke.

Die Galapagos Inseln sind das zweitbeste Schnorchelgebiet der Welt. Wir waren bis jetzt an 8 Stellen schnorcheln :-). Besondere Highlights waren neben den tollen Fischen das Schnorcheln mit Pinguinen, Seelöwen, Schildkröten, Rochen und Haien, die alle bis auf wenige Zentimeter um uns schwammen.

Alle Bilder hier sind aus Videos heraus genommen, die wir unter Wasser mit unserer GoPro aufnahmen.

 

 

Hier ein Video vom Schnorcheln:

 

 


Wir fuhren mit dem Scnellboot in 2 Stunden von der Insel Santa Cruz zur Insel San Cristobal, von wo wir dann auch nach Guayaquil zurückfliegen. Wir wanderten gleich nach der Ankuft zum 2,5 km entfernt liegenden Strand. Da viele Leute dort schnorchelten, gingen wir zurück in die Stadt und liehen uns eine Schnorchelausrüstung ung gingen wieder zum Strand, das waren kurz mal 5 Kilometer. Und wir wurden nicht enntäuscht. Kaum waren wir im Wasser kamen Robben und schwammen um uns rum und spielten mit uns. Aber sie berührten uns nicht, Zentimeter vorher drehten sie ab, aber bewunderten die GoPro Kamera :-).

Wir buchten eine Tages-Rundfahrt mit Schnorchelpausen um die Insel. Dieser Ausflug war so großartig! Es begann mit einem Halt, wo an einem Seitenarm des Meeres Haie und Schildkröten vom Rand aus zu sehen waren, wo wir auch das Bild der "Sechzigjährigen" aufnahmnen :-). An einem superschönen Strand gingen wir schwimmen, dort waren auch Spuren von Schildkröten zu sehen, die dort ihre Eier ablegten. Als Mittagessen gab es Fisch mit Reis, Pommes und Salat. An einem "Vogelfelsen" sahen wir Blaufusstölpel und Rotfusstölpel und Robben schwammen um das Boot. Wir näherten uns dem Löwenfelsen, den man hier durch die Kathedrale genannte Öffnung in dem Felsen sehen kann. Der Löwenfelsen hat zwei Durchgänge, einen ganz schmalen und einen breiten. Durch beide schnorchelten wir mit Schildkröten, Rochen, Haien und vielen vielen anderen Fischen. Die Bilder dazu sind teilweise weiter oben zu sehen. Das war das absolute Highlight des ganzen Galapagos Aufenthaltes :-). 

Am vorletzten Tag vor unserer Abreise machten wir einen Ausflug in das Innere der Insel. Zuerst fuhren wir zum Krater El Junto, der  mit Süßwasser gefüllt ist und wo sich Seevögel das Salz von den Federn waschen. Nach einem weitern Besuch einer Schildkrötenfarm machten wir Halt an einem 300 Jahre alten, riesigen Baum. Auf diesen wurde ein bewohnbares Baumhaus gebaut und unterhalb des Baumes gab es sogar einen Keller, der durch einen ganz schmalen Einstieg zu erreichen war. Dann machten wir noch einen Spaziergang zu einem in der Nähe gelegenen Strand von dem aus man die roten Kehlsäcke von Fregattvögeln sehen kann, die gerade in Balzstimmung sind.

Am Abend gingen wir vor- und nach dem Sonnenuntergang um Strand von Puerto Baquerizo Moreno, wo Robben die Nacht verbringen. Über 1.000 Seelöwen finden sich dort im Laufe des Abends ein.  

Mit einem letzten Bild von Christine bei der Riesenchildkröte verabschiedeten wir uns von dem superschönen Galapagos und flogen nach Guayaquil zu unserem Husky zurück. 

Wie haben Ekuador verlassen und sind wieder in Peru. Da das Computersystem ausgefallen war und sich die Grenzstationen 4 km auseinander befinden, mussten wir 3 Mal hin und her fahren und es dauerte dann 2,5 Stunden um die Grenze zu überqueren :-(. Wir decken uns mit Früchten ein und passieren riesige Reisfelder bevor wir in Puerto Madrigo. ankommen. Wir wollten uns dort mit unseren früheren Reisegefährten Sarah und Thomas treffen, doch diese waren am Vortag schon abgereist. Puerto Madrigo ist bekannt für die längste Welle der Welt, die wiederum viele Surfer anlockt. Leider fand dieses Ereignis erst 2 Tage später statt und wir wollten nicht zwei Tage auf eine Welle warten :-;

 Unser nächste Ziel war Chan Chan bei Trujillo, eine Stadt der Chimo aus dem 9. - 13. Jahrhundert mit damals bis zu 100.000 Einwohnern. Die Tempel, Gebäude und Pyramiden werden noch freigelegt, aber ein Teil der Anlage ist schon zur Besichtigung freigegeben.

Wir übernachteten in der Nähe am Strand von Huanchaco, in der Nähe werden immer noch Schilfboote zum Fischen benutzt.

Wir brachten unseren Husky zu Manucci Diesel in, der Nissan Vetretung in Trujillo, um zum einen die anfällige 40.000 km Inspektion zu machen (Austauch aller Flüssigkeiten und Filter) und zum anderen die Probleme mit dem ABS-Sensor zu beheben. Da dies über Nacht dauerte, gingen wir für eine Nacht in das Hotel Los Pinos und schauten uns Trujillo an.     

 

Wir haben einen großen Sprung gemacht. Wir fuhren von Trujillo auf Meereshöhe durch die Anden über kleinste bis große Pisten und Straßen und 11 Pässen über 4.000 m in 7 Tagen nach Cusco in 3.500 m Höhe. Die Entfernung und das Höhenprofil ist hier angezeigt. Beschreibung folgt :-)

Wir füllten in Trujillo noch unsere Gasflasche auf und fuhren los. Die Pisten in die Anden waren von Anfang an schlecht und eng und die Durchschnittsgeschwindigkeit lag unter 30 km/h, auch weil man immer wieder aufgrund Gegenverkehr rückwärtsfahren oder ausweichen musste. Wir übernachteten bei den Thermen von Chancos und gingen am Morgen rein und genossen das Dampfbad in den Höhlen und das Entspannungsbad im Becken. Unser selbst ernannter Wächter war froh, etwas zu essen und zwei Soles zu bekommen :-)

Dann erreichten wir die Cordillera Blanca. Der Name stammt von den vielen "weißen" Bergen, darunter der mit 6.768 m hohen Huascaran, dem höchsten Berg Peru´s. Schafe usw. und ander Tiere und vollgestopfte Fahrzege begegnete uns immer wieder. Diese Fahrt durch die Anden ist wirklich sehr schön und man lernt ein ganz anderes, touristenfreies Peru kennen. Der Lago Junin liegt in 4.100 m Höhe, damit nochmals fast 300 m höher als der bekannte Titicacasee, ist jedoch nicht schiffbar.

Wir kauften Forellen am Straßenrand und unter einer alten Brücke aus der Kolonialzeit wurde gerade ein Schwein geschlachtet.

Es begann zu regnen und Eisenbahnschienen begleiteten uns eine weile in über 4.000 m Höhe. Und dann ging nichts mehr. An einer Engstelle blieb ein LKW liegen und es gab kein Weiterkommen. Es war 4 Uhr nachmittgs, und so mussten wir die Nacht dort verbringen. Morgens um kurz nach 4 wurde der LKW von einem herbeigebrachten Bagger weggezogen, d.h. über 12 Stunden hatte die Blockade gedauert.

Wir besuchten zuerst die Inkastätten Saywite. Etwas besonderes dort ist ein großer Stein, aus dem kleine Tempel, Treppen, Personen und andere Dinge gemeiselt wurden. Dann besuchten wir die Inkastätte Sarawasi mit der schönen Umrandungsmauer.

Wir erreichten Cusco und unser Navi suchte den kürzesten Weg zu unserem Campingplatz. Der führte durch eine schmale, immer steiler werdende Gasse mit links und rechts Treppenstufen für die Fussgänger. Dann mussten wir 90° in ein weiteres kleines Gässchen abbiegen. Ich holte leicht rechts aus und dann kam ein Knall. Ich stoppte sofort und Christine schaute nach der Ursache. Es war die automatische Trittstufe, die um 2-3 cm herausragte, die an einer dieser Stufen hängen blieb und abriss.

Christine sammelte die Einzelteile ein und wir fuhren zu unserem Campingplatz Quinta Lala. Man konnte schnell erkennen, dass eine Reparatur nicht möglich war. Da man an die Schrauben, mit der die Trittstufe befestigt ist, nicht drankommt, musste Helmut sie mit seiner Akkuflex abflexen. 

 

Ganz in der Nähe von unserem Campingplatz liegen mehrere Inkastätten, die wir an einem Tag nacheinander besuchten. Unser erstes Ziel war Saqsaywaman, einer der beeinduckendsten Bauwerke der Inkas. Riesige Steinblöcke wurden fugenlos an- und aufeinandergestzt, wobei die Seiten entsprechend angepasst wurden. 

An der Christusstatue vorbei, von wo man einen sehr schönen Ausblick auf Cusco hat, wanderten wir zu den Quenko Stätten. Dort sind Treppen und Sitze aus den Felsen gehauen worden und in Höhlen wurden Gänge und Tempel ebenfals aus den Felsen gemeiselt. 

Unser nächstes Ziel, Puca Pucara erreichten wir mit dem Bus. Dies ist eine alter Garnisionsstützpunkt zur Absicherung des Inkaweges nach Cusco. Nicht weit davon entfernt befindet sich Tambomachay, ein antiker Badeplatz.

Ziemlich müde vom vielen Wandern erreichten wir spät am Abend wieder unseren Campingplatz.

In Cusco besuchen wir zuerst mal den Ort, wo wir unsere Trittstufe abgerissen haben. Dann gehen wir zu den berühmten 12 eckigen Stein, der die fugenlose Kunst der Mauererstellung der Inkas besonders hervorhebt. Am zentralen Platz, Plaze des Armas, bleiben wir nicht lange, gehen weiter zur Kirch bzw. altem Tempel Los Domingos. Eigentlich herrscht Fotografierverbot, doch Christine gelingt es immer wieder, dies zu umgehen :-)

Im Markt San Pedro herrscht südameriknisches Flair, alles was man braucht oder auch nicht, wird angeboten, und es macht einfach Spaß durch die engen Gassen zu laufen und die Angebote anzuschauen. Am Ende gehen wir zuerst dort essen und kaufen uns dann auch noch 2 Stiere, die in Peru ein Glücks- und Schutzsymbol darstellen.

Bevor wir mit dem Taxi zurückfahren gehen wir noch auf einen Absacker in den Irish Pub. 

Valle Sagrado - das heilige Tal der Inkas, ist unser nächstes Ziel. Unser erster Stop ist Pisac, wo die Terassen aus der inkazeit noch sehr gut erhalten sind, sowie die gleichnamige Inkaruinen. Auch finden sich dort mehrere tausend Inkagräber, die jedoch leider durch die Spanier beim Durchsuchen nach Gold und Silber ziemlich zerstört worden sind. Im Ort Pisac selbst findet jeden Sonntag ein großer Markt statt und wir gehen selbstverständlich auch dahin. Nach dem Essen vorort (Forelle mit Beilagen, die wir jedoch im Husky zu uns nehmen, da kein Besteck angeboten wird) kaufen wir noch  Reiseandenken und Obst und Gemüse für die Weiterfahrt.

Es geht entlang des Usambara Tales nach Ollantaytambo. Wir fahren dort durch enge Gässchen zum Perkplatz, von wo aus man die Inkafestung Ollantaytambo gut sehen kann. Da es schon spät ist, verschieben wir die Besichtigung auf den nächsten Tag und gehen noch in das Dorf und lassen den Tag bei einem Pisco Sour und dem Stapelspiel ausklingen.

Die Terassen und die ehemalige Festung sind toll anzuschauen und es ist unglaublich, wie die Inkas es schafften, diese großen Steine zu bearbeiten und sie ohne Kenntnis des Flaschenzuges und des Rades von der gegenüberliegenden Seite des Tales hier herauf zu bringen und aufzustellen. Diese wiegen jeweils über 60 Tonnen. Zum Abschluss gab es noch ein Bild mit dem Inkakönig :-)

Wir fahren weiter nach Hydroelectrica. Zuerst geht es in Serpentinien zu dem 4.330 m hohen Pass Abra Malaga, dann geht es über 3.000 Höhenmeter runter nach St. Maria. Mountainbikefahrer nutzen diese lange Abfahrt, die sie in 4-5 Stunden bergab bringt. Es wird tropisch, und die letzten 32 km von St. Maria nach Hydroelektrika sind nur noch Piste, eng, kurvenreich und in schlechtem Zustand. Wir fahren dort zu einem Restaurant und der Parkplatz liegt direkt am Rande des Urwalds. Dort bereiten wir uns für die Wanderung zum Machu Picchu vor.

Im Mai sind wir 3.237 km gefahren, von Guayaqil in Ekuador nach Peru und dort durch die Anden nach Cusco und nach Hydroelectrica